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Die Germania trauert um ihr langjähriges Mitglied Wilfried Strutt, der im 71. Lebensjahr verstorben ist.

 

 

 

14.08.2020, Verein
Die Germania informiert
14.08.2020, 1. Mannschaft
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NEUIGKEITEN / BERICHTE
Germania verspielt Sieg 01.03.2020

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Die Germania knüpfte nahtlos an die erfolgreiche Vorbereitung an, spielte phasenweise Zauberfußball und ging trotzdem nicht als Sieger vom Platz. Das Breideband-Team war über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft, hatte bei Weitem mehr und bessere Torchancen und es stellt sich die Frage warum brachte man den Sieg trotzdem nicht in trockene Tücher? War es fehlendes Spielglück oder schlicht Unvermögen beim Verwerten der Torchancen? Das Spiel begann mit einem Paukenschlag.

 

Und hier war zweifellos fehlendes Spielglück die Ursache, das die Germania nicht bereits in der 2. Minute in Führung ging. Tobias Kühn erzielte nach Vorarbeit von Neuzugang Nervin Memic ein Tor, das keine Anerkennung fand, weil ein Spieler der Gastgeber während der Entstehung im Mittelkreis mit dem Schiedsrichter kollidierte, der zu Boden ging und zunächst liegen blieb. Nach einer Behandlungspause kam er wieder auf die Beine und das Spiel wurde mit Schiedsrichterball fortgesetzt. Dieses Tor hätte unserer Mannschaft zweifellos gutgetan, denn die Gastgeber hätten ihre Defensivtaktik etwas lockern müssen. Danach war unsere Mannschaft zwar das bessere Team, konnte aber zunächst keine klaren Chancen mehr herausspielen. Es war schon eine Kapriole der Glücksgöttin, dass die Gastgeber in der 23. Minute aus heiterem Himmel in Führung gingen. Ein Fehlpass von Ian Friebe erwischte die Germania in der Vorwärtsbewegung und Oberissigheims Matthäus Woschek hatte wenig Mühe Ken Eichholzer im Germaniator zu überwinden. Nach einer kurzen Schockphase schüttelte sich das Breideband-Team und spielte in der Viertelstunde vor der Pause Zauberfußball. Der Ball lief nicht nur wie am Schnürchen durch die eigenen Reihen, die Mannschaft belohnte sich auch mit zwei sehenswerten Toren. In der 39. Minute unterschätzte die Oberissigheimer Defensive einen durch den böigen Wind weiter als erwartet fliegenden langen Ball. Marco Veit war hellwach, erahnte die Situation und war zudem kaltblütig genug, die Kugel dann über den herausstürzenden Keeper hinweg ins Tor zu lupfen. Ein Treffer, der schon etwas von einem Tor des Monats hatte. In der Folge inszenierte die Germania gefährliche Angriffe im Minutentakt. Und die beiden Tore, die daraus resultierten, waren eigentlich zu wenig. Das 1:2 in der 44. Minute war das Ergebnis eines genialen Spielzugs. Dejan Gesch zirkelte einen Zuckerpass auf den, auf dem linken Flügel durchstarteten Nervin Memic, dessen präzise Hereingabe Marco Veit zentral zum 1:2 verwertete. In der Nachspielzeit war es dann Thomas Goldmann, der eine Vorlage von Marco Veit zum 1:3 nutzte.  Leider war dann Pause. Wäre diese Halbzeit noch 10 Minuten länger gewesen, hätte unsere Mannschaft diesen Rausch wahrscheinlich dazu genutzt, den Sack zuzuschnüren.

 

Nach der Pause hatten sich die Oberissigheimer dann wieder etwas gefangen und jetzt zeigte sich auch, dass die Glücksgöttin eher den Gastgebern zuneigte. Tim Wissenbach sprang der Ball unglücklich an die Hand und es gab Elfmeter, den Kevin Schwarzer sicher zum 2:3 verwandelte (53.). In der Folge hatte Oberissigheim eigentlich keine Torchance mehr. Lediglich ein verunglückter Katastrophenpass von Tim Wissenbach brachte kurzzeitig noch etwas Gefahr. Das Breideband-Team wurde wieder zwingender und hatte direkt nach dem 2:3  durch Nervin Memic eine weitere Großchance. Turbulent wurde es in der 57. Minute, in der sich der Germania eine Dreifachchance bot. Nach einem Klassepass von Thomas Goldmann setzte sich Marco Veit auf dem rechten Flügel blendend durch, Seine Hereingabe donnerte Tobias Kühn aus 16 Metern an die Latte. Thomas Goldmann bugsierte den 2. Ball erneut aufs Tor und Patrick Erbe klärte für Oberissigheim auf der Linie. Der Klärungsversuch sprang 18 Meter vor dem Tor in zentraler Position Marcel Heuer vor die Füße, dessen fulminanten Schuss Oberissigheims Keeper Janis Gräfe mit einer Glanztat aus dem Winkel fischte. So kam es, wie es kommen musste. Beide Germania-Innenverteidiger unterschätzten in der 87. Minute einen windbegünstigten langen Ball aus der gegnerischen Abwehr. Es war eine Parallele zum ersten Tor der Germania, denn auch hier schaltete der Stürmer schneller und Ken Eichholzer hatte 1 gegen 1 keine Chance. 

Es spielten: Eichholzer, Heuer, Kraus, Wissenbach, Ilnem, Friebe, Goldmann, Kühn (90. +1 Gepel), Memic (80. Fuchs), Gesch, Veit.

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