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SV Lindheim - Germania Niederrodenbach 0:0

[09.11.2009]

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Gemessen am Spielverlauf ist das Ergebnis durchaus angemessen. Für unsere Mannschaft, Schon vor Spielbeginn nahm die derzeitige Torhütermisere bei der Germania ihren Fortgang. Torhüter Nr. 4 Dominik Gumm verletzte sich beim Aufwärmen am Finger und konnte nicht antreten. Für ihn lief ein Feldspieler, der etatmäßige Stürmer Chester Hardin auf und es sei schon vorweggesagt er machte seine Sache hervorragend.
Die 1. Hälfte verlief ziemlich unspektakulär. Beide Mannschaften bekämpften sich 0im Mittelfeld, Torchancen waren Mangelware. Der erste Torschuss des Spiels in der 11. Minute durch Marcel Fuchs sollte lange Zeit der Einzige bleiben. In der 37. Minute war dann die Germania dem Führungstreffer ganz nahe als erneut Marcel Fuchs nach einem Lindheimer Abwehrfehler freie Bahn zum Tor hatte. Er wurde zwar etwas abgedrängt, flankte aber mustergültig vor das Tor, wo Oliver Krück knapp verpasste. Auf der Gegenseite parierte Chester Hardin einen Schuss aus 18 Metern zentrale Position glänzend und verhinderte so kurz vor der Pause (44.) den eigentlich unverdienten Rückstand unserer Mannschaft, die über weite Strecken dieser 1. Hälfte das bessere Team war.
Der 2. Abschnitt begann gleich mit einem Ausrufezeichen, denn Marcel Fuchs traf, gut freigespielt von Mohamed Rhiyourhi aus 14 Metern halblinke Position nur den Pfosten. Die optische Überlegenheit unserer Mannschaft aus der 1. Hälfte setzte sich zunächst fort. Schlag auf Schlag gab es jetzt Chancen, die, ein Spiegelbild der Vorwochen, allesamt nicht verwertet wurden. Eine Führung wäre jetzt hochverdient gewesen. Thomas Wuerth setzt das Leder nach einem schönen Spielzug knapp am Tor vorbei (53.). Nach einem Stellungsfehler in der Lindheimer Defensive könnte Oliver Krück mit freier Bahn zum Tor endlich einmal seine Schnelligkeit ausspielen, ist aber insgesamt zu unentschlossen und gibt dem Gegner damit die Chance doch noch zu klären (59.). Direkt im Anschluss daran kann Thomas Wuerth in guter Position den Keeper nicht überwinden. Das ist nur eine kleine Auswahl der Germania-Chancen, die in dieser stärksten Phase unserer Mannschaft vergeben wurden. Die Gastgeber hatten dem nur eine große Möglichkeit entgegenzusetzen, als einer ihrer Stürmer nach einem klugen Pass in die Tiefe der Germania-Defensive entwischte und frei vor Chester Hardin weit über das Tor zielte. In den letzten 20 Minuten des Spiels wurden die Gastgeber zusehens stärker und nahmen immer mehr das Heft in die Hand. Trotzdem ließ die Germania-Defensive um die wieder glänzenden Innenverteidiger Patrick Friese und Adem Sabanagic wenig zu. Nur in der 77. Minute musste sich Keeper Chester Hardin nochmal kräftig strecken, als Armin Curt das Leder in Bedrängnis aus Nahdistanz fast ins eigene Tor bugsiert hätte.
Insgesamt gesehen war das 0:0 ein gerechtes Ergebnis, das mit etwas mehr Glück und Geschick der Germania-Offensive durchaus auch ein Sieg hätte werden können.

Es spielten: Hardin, Kirchhoff (73. Terhoeven), Friese, Sabanagic, Mankel, Breideband, Rhiyourhi, Wuerth, Curt, Krück und Fuchs.


Tore:

Fehlanzeige
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